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#2 /var/www/wwwcalancaorg/system/modules/frontend/PageRegular.php(71): Controller->getFrontendModule('51', 'left')
#3 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(198): PageRegular->generate(Object(DB_Mysql_Result))
#4 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(329): Index->run()
#5 {main}

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#0 /var/www/wwwcalancaorg/system/libraries/Controller.php(2384): __error(2, 'Illegal offset ...', '/var/www/wwwcal...', 2384, Array)
#1 /var/www/wwwcalancaorg/system/libraries/Controller.php(263): Controller->classFileExists(Array)
#2 /var/www/wwwcalancaorg/system/modules/frontend/PageRegular.php(71): Controller->getFrontendModule('51', 'left')
#3 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(198): PageRegular->generate(Object(DB_Mysql_Result))
#4 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(329): Index->run()
#5 {main}

Warning: Illegal offset type in /var/www/wwwcalancaorg/system/libraries/Controller.php on line 2397
#0 /var/www/wwwcalancaorg/system/libraries/Controller.php(2397): __error(2, 'Illegal offset ...', '/var/www/wwwcal...', 2397, Array)
#1 /var/www/wwwcalancaorg/system/libraries/Controller.php(263): Controller->classFileExists(Array)
#2 /var/www/wwwcalancaorg/system/modules/frontend/PageRegular.php(71): Controller->getFrontendModule('51', 'left')
#3 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(198): PageRegular->generate(Object(DB_Mysql_Result))
#4 /var/www/wwwcalancaorg/index.php(329): Index->run()
#5 {main}
Arbeitsgemeinschaft Val Calanca - - Vergangenheit trifft Zukunft

Vergangenheit trifft Zukunft

Dieses von wenigen Idealisten getragene bescheidene „Projekt“ wurde eigentlich nie als Projekt geplant, sondern ist im Verlauf der Zeit aus einer Vielzahl von Aktivitäten heraus gewachsen. Am Anfang vor 45 Jahren stand das Bedürfnis, Menschen bei ihrer harten Arbeit zu helfen, spontan und sporadisch, wenn ich gerade mit Schülern im Calancatal weilte. Regelmässig wurden Arbeitseinsätze in der Freizeit seit der Mitarbeit am Bau des <Sentiero Alpino Calanca>, 1979 noch „Calancatal-Höhenweg“ genannt. Wir waren von der Idee und der Wegbauarbeit begeistert. Für mich und meine Mitarbeiter war aber von Anfang an klar, der Höhenweg allein nützt den Menschen im Calancatal wenig. So haben wir schon 1979 begonnen, uns den als Folge der Abwanderung grösstenteils verwahrlosten Fusswegen zu den Monti und Alpen anzunehmen, eine Unterstützung der verbliebenen Bauern, die damals noch keinen zentralen Gross-Stall im Dorf besassen. Bis heute sind wir jedes Jahr irgendwo mit Wegsanierungen beschäftigt.

 

Mit dem Verschwinden der traditionellen Berglandwirtschaft ging eine fortschreitende Verbuschung und Vergandung früherer Äcker, Wiesen und Weiden einher, eine Verarmung der Kulturlandschaft. Dieser Prozess löste in der Arbeitsgemeinschaft zweierlei Reaktionen aus. Einerseits begannen Einzelne von uns in Feld und Wald nach Spuren vergangener Zeiten zu suchen, wir lernten in der Landschaft zu lesen. Andererseits wollten wir mithelfen, auf kleinem Raum die Vergandung zu stoppen und zusätzlich möglichst viele noch vorhandene Zeugnisse früherer Formen der Bewirtschaftung zu bewahren. Gerade letzteres ist nicht immer einfach, es bringt den finanziell nicht auf Rosen gebetteten Landbesitzern und Gemeinden keinen materiellen Gewinn, zumindest vorderhand nicht. Die Bewahrung alter Strukturen darf die aktuelle Bewirtschaftung nicht unnötig erschweren und sollte ergänzt sein mit zukunftsgerichteten Aktivitäten. Landschaftsschutz ohne Einbezug der Bauern, die auch in der Zukunft durch ihr Wirtschaften eine vielfältige Kulturlandschaft sichern helfen, gibt es nicht, daher haben wir seit jeher die Zusammenarbeit mit ihnen gesucht.

 

So habe ich mich im Herbst 2009 entschlossen, unsere vielseitigen Aktivitäten und gewonnenen Erfahrungen (Ergebnisse von Arbeitslagern, Schulprojekten und eigenen Forschungsarbeiten) im Calancatal, insbesondere auf den Monti über Cauco, zusammenzuführen, damit die sich daraus ergebenden Synergien sichtbar und genutzt werden.

Das 2012 beschlossene Projekt bündelt alle unsere Aktivitäten in diesem Raum:

- Bau und Unterhalt von Wegen

- Pflege der heutigen Kulturlandschaft in Zusammenarbeit mit den Bauern

- Erforschung der lokalen Landschaftsgeschichte

- Erforschung und Pflege von Zeugnissen der traditionellen Kulturlandschaft

- Förderung des zum wirtschaftlichen Überleben notwendigen Tourismus

 

Wir möchten interessierte Besucher des Calancatals an unseren Erfahrungen teilhaben lassen, ihnen einen Teil der in den vergangenen Jahrzehnten gewonnenen Erkenntnisse vermitteln und sie ermuntern, selber auf Entdeckungsreisen zu gehen. Vor allem aber möchten wir unter dem Motto „Vergangenheit trifft Zukunft“ mithelfen, wichtige Zeugnisse der historischen Kulturlandschaft zu bewahren und für einen sanften Tourismus nutzbar zu machen, sowie die heutigen Bauern in ihren Bemühungen unterstützen, die letzten Flächen des ehemaligen landwirtschaftlichen Kulturlandes ökologisch zu nutzen. Kurz gesagt: Vergangenes und Gegenwärtiges verbinden mit Blick auf die Zukunft. 

 

Als Geograph habe ich mich seit meiner Studienzeit immer und überall für die Geschichte der Landschaft interessiert, denn nur wenn wir diese Geschichte kennen, können wir das heute Bestehende verstehen. Persönlich bin ich überzeugt, ohne ein solches Verständnis wird man kaum den Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserem Lebensraum in unserer sich rasant verändernden Welt finden.

Juli 2019                                                                                  Hans Urech, Initiator der „Arbeitsgemeinschaft Val Calanca“

 

tl_files/files/pictures/Aktuelles/ruine3 Kopie.jpg   tl_files/files/pictures/Projekte/brunnen.jpg   tl_files/files/pictures/Aktuelles/m6.jpg
Gebäuderuine
 
zerfallener Brunnen
 
alte Mauern
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neu gemachter Wanderwegabschnitt
 
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wiederhergestellte Ackerterrassen

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Wanderweg